Bericht 33km Wandern mit Blick auf 100km Schwaebische Alb 2017

am  Samstag 22. April 2017.

In Großbettlingen hatten sich um 8.30 Uhr am Treffpunkt trotz etwas zweifelhafter Wetterprognosen 31 Wanderer eingefunden zu dieser sportlichen Weitwanderung. Sieben Gemeinden im Altkreis Nürtingen wurden bei einem Höhenunterschied von 534m auf und ab durchwandert oder gestreift:

Von Großbettlingen führte der Weg über den Staufenbühl zur Bahnlinie, an dieser im Wald entlang und hinauf zu den Erdbeer- und Spargelfeldern bei Raidwangen mit erstmals Sicht auf den Albtrauf. Durch den Raigerwald und das Gebiet Großer Forst erreichte die Gruppe den Neckar in Nürtingen mit der Fischtreppe und der schönen Ansicht auf die Altstadt. Hinauf auf die langgestreckte Hochfläche des Galgenbergs, hier begeisterte die leuchtende Rapsblüte. Auf Feldwegen waren wir nun mitten in den ausgedehnten Erdbeer- und Spargelfeldern hoch über dem Neckartal bei Neckarhausen unterwegs. Der aufwendige Erdbeeranbau in den riesigen Folienzelten ist beeindruckend. Ebenso der Ausblick auf heute fast 100km Albtrauf von den Kaiserbergen bis fast zum Hohenzollern. Die Rundbank um die Alte Linde lud zur Mittagsrast ein. Erst noch eben, dann abwärts, begleitet von blühenden Apfelbäumen und der grandiosen Sicht auf das mächtige Viadukt der B27, führte der Weiterweg nach Aich. Um dann wieder im Anstieg das nächste Etappenziel Schlaitdorf zu erreichen. Hier wurden wir bei der Schule liebevoll mit Getränken, Äpfeln, kleinen Naschereien und dem aufmunternden Hinweis „Nur noch 10.000 m „ erwartet.

Also auf zum letzten Drittel, erst einmal durch den Ort, dann von der Straße weg auf Wiesenwegen ab- und wieder aufwärts nach Altenriet. Ein wunderschöner Aussichtsplatz bei einer alten Linde bietet noch einmal Sicht auf den Albtrauf. Von nun an geht’s bergab zum Neckar in Neckartenzlingen, mit Blick auf die nagelneue Rad- und Fußgängerbrücke über den Neckar. Der Neckarweg leitet uns zu den Baggerseen beim Aileswasen. Es zieht sich, noch ein Anstieg zur ehemaligen Burg Liebenau mit dem stolzen Blick zurück auf unsere Wanderstrecke. Jetzt aber weiter, Großbettlingen ist schon zum Greifen nah. Aber halt, am Ende des Eisenbahntunnels bittet unser Werner noch zum Abschlusslied das er mit der Mundharmonika begleitet. Neu motiviert meistern wir den letzten Anstieg hinauf nach Großbettlingen.

Um 17.00 Uhr, eine halbe Stunde früher als geplant und auch noch ohne Regen, haben wir mit 29 Wanderern das Ziel erreicht. Ein voller Erfolg! Dafür ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer!

Rapsblüte am Galgenberg mit Blick zum Albtrauf

Mittagsrast bei der Alten Linde

Auf dem Weg nach Aich

Über die Bundesstraße

Der aufmunternde Hinweis „nur noch 10.000 m „

Vom Aussichtsplatz bei Altenriet Blick auf den Albtrauf (die Achalm in der Bildmitte)