Bericht Auf dem Traufgang Schlossfelsenpfad 2017

hoch über Albstadt-Ebingen war eine kleine Gruppe Wanderer am 21. Mai 2017 unterwegs bei bestem Wanderwetter.

Start der Tour war am Parkplatz „Setze“ am Ende der Bitzer Steige in Albstadt-Ebingen.

Die Wanderer genossen die traumhaften Pfade an der Traufkante, knapp unter der 1.000 m Grenze, sowie die genialen Tief- und Weitblicke von den Aussichtsfelsen. Auch der Standort  an dem das Titelbild des Jahresprogramms 2017 entstand wurde, trotz völlig veränderter Optik im frühlingshaften Grün der Vegetation, wieder gefunden. Mit Marschmusik vom Frühlingsfest am Waldheim wurde die Wandergruppe zum Schloßfelsen/-Turm begleitet. Hier reichte die Rundsicht weit über die „Tausender“ der Schwäbischen Alb bis zum Fernmeldeturm bei Villingen-Schwenningen.

Nach der Kaffeepause beim Frühlingsfest erregte der Besuch der Wanderer beim Wildschweingehege die Aufmerksamkeit der Rotte. Die Bachen mit ihren Frischlingen hielten sich eher bedeckt im Hintergrund. Nun veränderte sich der Charakter der Landschaft, die Weite der Wacholderheide öffnete sich. Das Karstphänomen der „Sandlöcher“, weiche Stellen im Kalkgestein aus denen früher der „Stubensand“ gegraben wurde, teilweise zu richtigen Höhlen ausgewaschen, begeisterte die Wanderer. Ebenso die alten Wacholderbüsche auf dem Weg zum „Steinernen Männle“, ein Aussichtsplatz mitten in der Heide.

Beindruckt hatten auch die vielen uralten „Hutebuchen“, die von hier den Rückweg zum Ausgangspunkt begleiteten.

Ein sehr schöner, abwechslungsreicher und absolut gelungener Wandertag für alle Teilnehmer.

Aus-/Tiefblick vom Mühlenfels Richtung Albstadt

Am Aussichtspavillon „Schleicherhütte“ beim Eschlesfels

Der Schlossfelsen mit dem Schlossfelsenturm

Bei den „Sandlöchern“